![]() Am
Freitagmorgen 7.30 Uhr ging unser Flug von Köln nach
Moskau. Die Flugzeit betrug 3 Stunden und 15 Minuten und war recht
angenehm.
Wir wurden von Alexey, dem Manager des Clubs, freundlich empfangen und
zum
Hotel gebracht. Abends ging es gegen 20.00 Uhr zum Club. Aufgrund der riesigen Fassadenwerbung ist der Club schon von weitem zu erkennen. Gleich vor dem Club steht ein Auto, das den meisten Depeche Mode Fans bekannt vorkommen dürfte: ein oranger Ford Taunus mit großem „Ultra“-U aus dem Video „Useless“ Der Club
ist in liebevoller Kleinarbeit von Alexey eingerichtet
und mit Depeche Mode-Devotionalien ausgestattet worden. Am 01.06.2007
feierte
er seine glanzvolle Eröffnung. An den Wänden hängen
Bilder von den Depeche Mode
Mit- bzw. Exmitgliedern und artverwandten Bands, die teilweise signiert
sind. Ein weiteres Highlight
stellt das DJ-Pult dar. Am zweiten März-Wochenende hatte der Veranstalter als Sonderevent ein spezielles „Memphis-Weekend“ angekündigt. Der Freitag stand ganz im Zeichen des Synthiepop. Auffallend war allerdings, das die deutsche Band De/Vision in Moskau einen ganz anderen Stellenwert als in ihrem Heimatland genießen. Sie sind dort viel populärer als in Deutschland. Neben De/Vision war natürlich die Musik von And One, Camouflage, Mesh, Iris als auch Depeche Mode sehr gefragt. Um 6.00 Uhr morgens verließen die letzten Gäste den Club. Am Samstag Abend war Depeche Mode-Party angesagt. Da dieser auf den „Tag der Frauen“ fiel, waren im Strangel Club verhältnismäßig viele Frauen anwesend, die diesen Tag bis in den frühen Morgen zu den Klängen von Depeche Mode ausgiebig gefeiert haben. Die Party endete erst gegen 8.00 Uhr morgens! Hinsichtlich des Ausgehverhaltens gibt es doch einige interessante Unterschiede zum deutschen Publikum. Weder auf der Synthiepop- noch auf der Depeche Mode-Party waren schwarz gekleidete Nachtschwärmer zu sehen. Der Frauenanteil war auf beiden Parties deutlich höher, als das normalerweise in Deutschland der Fall ist. Bei uns steht auf den Parties Feiern, Tanzen und Trinken im Vordergrund. Man kommt in die Disco, bestellt sich ein Getränk, unterhält sich mit Freunden und wartet darauf, dass sich die Tanzfläche füllt. In Moskau, dies ist uns auch in einer anderen Location aufgefallen, gehört auch das gemeinsame Essen während der Party dazu. Im Strangel Club gibt es daher eine Vielzahl von Tischen und Sitzmöglichkeiten. Diese waren schon kurz nach Beginn der Party, also gegen 21 Uhr (!) besetzt. Dann hat man sich Essen und Getränke bestellt und gemeinsam gegessen. Zwischendurch ging es dann auch mal auf die Tanzfläche. So richtig tanzwillig und in Feierlaune waren die Gäste erst ab ca. 0.00 Uhr. Es war ein wunderschöner, aber auch anstrengender Trip, an den wir uns noch lange erinnern werden. Bei einem Moskau-Aufenthalt sollte jeder Depeche Mode Fan einen Besuch des Strangel Clubs fest einplanen. Der Club hat auch unter der Woche geöffnet. Über das aktuelle Programm kann man sich auf der myspace-Seite www.myspace.com/strangelclub informieren.
P.S.: Der Rückflug dauerte sogar nur 2 Stunden und 45 Minuten und wurde leider nur durch das Sturmtief „Emma“ etwas „ungemütlich“. Elvis &
Frank
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